Hinter der Blockade liegen unsere Talente

 "Jedes Kind ist einzigartig!"

Was ist Evolutionspädagogik®?

1990 wurde das Institut für Praktische Pädagogik IPP© von Ludwig Koneberg in München gegründet. Durch seine Erfahrung, dass die traditionelle Pädagogik nicht genügend Lösungswege bei Lern- und Verhaltensproblemen, sowie für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen anbietet, entwickelte er gemeinsam mit Silke Gramer- Rottler die Evolutionspädagogik®.

Die Evolutionspädagogik® ist ein erfolgreich erprobtes Modell, das sich an der Evolutionstheorie nach Darwin und den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung orientiert, sowie Übungen aus der pädagogischen Kinesiologie einsetzt und auch Techniken aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren) verwendet. Zusätzlich werden in der praktischen Arbeit Modelle aus der Pädagogik, Philosophie sowie Kunst und Natur verwendet.

Die Evolutionspädagogik® betrachtet nicht nur die stammesgeschichtliche Entwicklung von Lebewesen, sondern erweitert diese durch eine kulturelle Frage, nämlich: Was bedeutet Evolution für die Entwicklung des einzelnen Menschen und sein Gehirn?

Das Ziel dieses Modells  ist es schnell, einfach und mit Spaß die Vernetzungen im Gehirn zu verbessern bzw. zu ermöglichen und dadurch ein leichteres Lernen und ein Leben in mehr Balance zu unterstützen. 


7 Stufen der Entwicklung

In der Evolutionspädagogik® sprechen wir von 7 Gehirnentwicklungsstufen.

Zu jeder Gehirnentwicklungsstufe gehört ein entsprechendes Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster. Außerdem hat jede Stufe ihre eigene Sprache, eigene Fähigkeiten und ihre eigenen Möglichkeiten.

Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch vom Augenblick seiner Zeugung  bis zum 3./4. Lebensjahr, organisch und motorisch, die einzelnen Entwicklungsstufen der Evolution durchläuft.

Die 7 Stufen greifen ineinander über und stehen miteinander in Wechselwirkung. Ist eine Stufe nicht gut integriert oder blockiert, hat dies auch Auswirkungen auf die anderen Gehirnstufen. 

"Die vergleichende Anatomie hat herausgefunden, dass das menschliche Gehirn in seiner Struktur die evolutionäre Entwicklung aller Gehirne in sich trägt. Die primitiveren Schichten werden von immer neuen Schichten überlagert." (John J. Ratey) Harvars Medical School, (das Menschliche Gehirn, S. 16 Walter Verlag)

               Lernen ist ein langsames Sich-Aufrichten. (Ludwig Koneberg)

 


Die kindlichen Bewegungsmuster entsprechen den Stufen der Gehirnentwicklung.

Jeder Mensch macht in seiner Entwicklung die Aufrichtungsbewegung der Evolution durch. Zuerst im Mutterleib und dann beim langsamen Sich-Aufrichten in den ersten Lebensjahren.

Das heißt:

Die Entwicklung vom Embryo bis zum Kleinkind entspricht in ihren typischen Bewegungs- und Verhaltensmustern:

Rollen
, Robben, Kriechen, Krabbeln, Vierfüßlergang bis hin zum vollständigen Aufrichten und der Entwicklung der Sprache den aufeinander aufbauenden 7 Entwicklungsstufen in der Evolution:

Fisch, Amphibie, Reptil, Säugetier, Affe, Urmensch bis hin zum heutigen Menschen.


Können Kinder diesen Entwicklungsweg ungestört durchlaufen, entfalten sie wie von selbst die sieben Grundsicherheiten: Ursicherheit, Erlebnissicherheit, Körpersicherheit, Gefühlssicherheit, Gruppensicherheit, Sprachsicherheit sowie Kommunikations- und Kooperationssicherheit.

Werden die Stufen nicht, oder aus welchen Gründen auch immer, nicht ausreichend durchlaufen, um sie vollständig zu integrieren, kann das weitreichende Konsequenzen für die intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung haben. Die Folgen können Probleme in der Koordination, der Wahrnehmung, der Sprache, im Verhalten und /oder im Denken sein. Wir sprechen hier auch von Blockaden.

Solche Blockaden können sich durch Verhaltensweisen wie zum Beispiel Nägelkauen, Dyskalkulie, Legasthenie, Gleichgewichtsprobleme, Orientierungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Einnässen etc. zeigen.

Verhaltensprobleme sowie Lernschwierigkeiten können jedoch aufgelöst werden und die Bewegungsmuster sowie die Kompetenzen, die zu den Gehirnentwicklungsstufen gehören, können mit einfachen, gezielten Übungen auch zu einem späteren Zeitpunkt noch trainiert und integriert werden. Hier kann das Modell der Evolutionspädagogik® unterstützen.

Dadurch entsteht wieder mehr Gleichgewicht und Talente können sich zeigen. 

                 Durch Bewegung bildet sich das gesamte Netzwerk im Gehirn.


Einsatzbereich der Evolutionspädagogik® unter anderem bei

Ziel der Evolutionspädagogik®

  • Konzentrationsproblemen
  • LRS/Dyskalkulie
  • körperlicher Unruhe
  • Unsicherheit
  • Orientierungsproblemen
  • Gleichgewichtsproblemen
  • Null-Bock- Verhalten
  • Aggressivität
  • Stärkung des Selbstwertes
  • wieder Zugriff auf das gesamte Potential bekommen
  • Leben in mehr Balance
  • Vehalten verstehen lernen
  • mehr Freude am Lernen schaffen
  • Selbstvertrauen stärken
  • Vorraussetzung für optimales Lernen schaffen
  • Blockaden erkennen und auflösen
  • Reduzierung von Konzentrations- und Aggressionsproblemen


 Zuordnung der 7 Entwicklungsstufen dem Gehirn


In der Evolutionspädagogik® werden die 7 Entwicklungsstufen auch den jeweiligen Gehirnarealen zugeordnet.

Stammhirn (Reptiliengehirn) ist der älteste Teil des Gehirns und Sitz der Steuerung unserer vegetativen Funktionen wie Atmung, Reflexe oder Pulsfrequenz.

Kleinhirn zuständig für Koordination der Muskelbewegungen und für die Körperhaltung.

Stufen: Fisch, Amphibie, Reptil


unbewusstes, reflexhaftes Reagieren

Limbisches System lenkt lebenswichtige Körperfunktionen und Gefühlsreaktionen. Es ist wichtig für die Ausbildung von Emotionen sowie für das Aggressions- und Sexualverhalten.

Stufe: Säugetier

emotionale Ebene


Großhirn: hier sitzt unser reflektiertes, vernuftsgesteurtes, bewusstes Denken und Handeln.

Stufen: Affe, Urmensch, Mensch

bewusstes, verantwortungsvolles, planendes Denken und Handeln